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Räder, Rollen, Reifen - Wiki

Ihre Ansprechpartner:

Christin Kurze: +49(0)511/955 733-43, kurze@SWDirekt.de

 

In 6 Schritten zur richtigen Rolle

Schritt 1: Bereifung wählen

Vulkollan®

  • Dehnbarkeit, große Zugfestigkeit, große Versteifung
  • Hoher Weiterreißwiderstand
  • Schneidbeschädigungsunempfindlich
  • Abriebfestigkeit bis 2 Mal weniger Volumenverlust wegen Verschleiß als Naturgummi.
  • Vulkollan® bleibt elastisch und stoßabsorbierend bis zu - 40° C.
  • Natürliche Farbe bei Vulkollan® ist gelb-braun. Wegen Desmodurs 15 + UV Licht = dunkel bis schwarz

Polyamid

  • Gute Beständigkeit gegenüber Öle, Fette und Schmierstoffe sowie schwachen Laugen
  • Wird stark angegriffen von Mineralsäuren, starken organischen Säuren, Oxidationsmittel + Phenolen
  • Nimmt durch Wasseraufnahme (Diffusion) ca. 5% Feuchtigkeit auf
  • Bruchsicher bei hoher Belastung, abriebfest, schwingungsdämpfend
  • Verfügt über gute Gleit- und Notlaufeigenschaften
  • Eignet sich gut im Maschinenbau, z. B besonders für Rohre, Leitungssysteme
  • Lange Lebensdauer
  • Hohe Tragfähigkeit
  • Temperaturbeständig von -30 °C bis +80 °C
  • Abriebfest
  • Weichmacherfrei (hinterlässt keine Spuren)

Polyurethan

  • Gummi-elastische Eigenschaften
  • Hohe Belastbarkeit sowie Robustheit
  • Hohe Beständigkeit gegen Öle, Fette, Benzine und Chemikalien.
  • Abrieb- und reißfest, elastischer und geräuscharmer Lauf
  • Verschiedene Anwendungsmöglichkeiten
  • Kann gegossen sowie gespritzt werden
  • Bodenschonend
  • Temperaturbeständig von -30°C bis + 80°C
  • Geringer Rollwiderstand
  • Weichmacherfrei (hinterlässt keine Spuren)

Elastik-Vollgummi

  • Hohe Elastizität und Belastbarkeit
  • Pannensicherheit, wartungsfrei
  • Bodenschonend, sehr laufruhig
  • Sehr guter, schonender Fahrkomfort
  • Niedriger Rollwiderstand
  • Korrosionsunempfindlich
  • Temperaturbeständig von -20°C bis +70°C Vollgummi
  • Einfache bis mittlere Beanspruchung
  • Geringer Rollwiderstand
  • Geräuscharmer Lauf
  • Schonender Fahrkomfort
  • Korrosionsunempfindlich
  • Beständig gegen verdünnte Säuren
  • Temperaturbeständig von -20°C bis 60°C

Thermoplastisches Gummi-Elastomer (TPE)

  • Mittlere Beanspruchung
  • Geringer Rollwiderstand
  • Temperaturbeständig von -20° bis +60°
  • Beständig gegen viele aggressive Medien
  • Härte Shore 85°A
  • Spurfreier Lauf
  • Hoher Fahrkomfort

 

Schritt 2: Lagerart wählen

Gleitlager: einfache, weitgehend wartungsfreie Lagerung, stoßunempfindlich, geeignet für Nassbetrieb, für Geräte mit geringer Geschwindigkeit.

Rollenlager: robuste, widerstandsfähige, weitgehend wartungsfreie Lagerung, geringe Lagerrreibung stoßunempfindlich, Dauerschmierung. Das meistverwendete Lager für Geräte mit geringer Geschwindigkeit.

Kugellager: leichter Lauf auch bei größeren Belastungen und Geschwindigkeiten, für ununterbrochenen Einsatz.

 

Schritt 3: Tragkraft ermitteln

Bei der Bestimmung der Tragfähigkeit für das auszuwählende Laufzeug empfehlen wir nach folgender Formel zu verfahren:

Gesamtgewicht des Gerätes (= Eigengewicht + Zuladung) dividiert durch 3

Der Grund hierfür ist, dass bei unebenen Böden häufig nur drei von vier Rädern aufliegen. Zudem können durch Überfahren von Hindernissen kurzzeitige Überlastungen auftreten. Gemäß DIN 8455 gelten die Nenntragfähigkeiten bei einer Geschwindigkeit von 4 km/h auf ebenen Fahrwegen und einer Umgebungstemperatur von +10°C bis +30°C. Die Tragfähigkeiten im Katalog sind Werte bei Standbelastung (statische Last), bei Fahrtbelastung (dynamische Last) müssen je nach Bodenbeschaffenheit bis ca. 30% abgezogen werden.

 

Schritt 4: Bockrolle, Lenkrolle oder Lenkrolle mit Feststeller

Bockrolle: Eine Bockrolle ist starr und gibt einem Wagen Stabilität.

Lenkrolle: Eine Lenkrolle kann sich um 360° drehen und macht das Lenken eines Wagens möglich.

Lenkrolle mit Frontstop (FST): Der Frontstop (FST) befindet sich im Nachlauf des Rades und kann ohne weitere Veränderungen der Rolle betätigt werden.

Lenkrolle mit Rückstop (RST): Der RST befindet sich im Vorlauf des Rades. Zur Betätigung des RST muss die Rolle einmal um 180° gedreht werden.

 

Schritt 5: Anordnung der Rollen

Je nach Einsatzzweck verweisen wir auf die EU-Norm EN 1757-3. Diese schreibt Feststeller an den Lenkrollen vor. Die folgenden Abbildungen zeigen verschiedene Beispiele, wie Lenk und Bockrollen unter einen Wagen bebaut werden können:

Vier Lenkrollen: Zwei Lenkrollen werden (lt. EU-Norm EN 1757-3) mit einem Feststeller bestückt.

Zwei Lenk- und zwei Bockrollen: Dies ist eine häufig eingesetzte Wagenbestückung.

Drei Lenkrollen: Ist besonders für kleine, leichtere Geräte mit möglichst gleichmäßiger Lastverteilung geeignet.

Zwei Lenk- und zwei Bockrollen: Die so genannte rhombische Anordnung ist spurtreu und wendig zugleich.

 

Schritt 6: Befestigung der Rollen

 

Technische Begriffe

Hinweise:

Kontaktverfärbung. Auf empfindlichen Kunststoffböden kann durch Diffusion von Reifenzusatzstoffen eine nicht zu reinigende Verfärbung stattfinden. Durch eine graue kontaktverfärbungsfreie Gummibereifung wird dies vermieden. Polyurethan und Polyamid sind weichmacherfrei und hinterlassen keine Spuren.

Beschaffenheit der Fahrwege. Die Beschaffenheit der Fahrwege bestimmt die Reifenqualität und den Raddurchmesser. Es ist zweckmäßig, z. B. bei unebenen Böden einen elastischen Reifen mit großem Durchmesser zu wählen.

Umweltbedingungen. Das Material von Rad und Rolle wird von den Umwelteinflüssen bestimmt. Sofern in der Artikelbeschreibung nichts über die Beständigkeit gegen Temperaturen, Chemikalien etc. ausgesagt ist, sollte eine genaue Auskunft eingeholt werden.

Anfahr- und Rollwiderstand. Der Anfahr- und Rollwiderstand wird bestimmt durch die Kraft, ein Fahrzeug fortzubewegen. Diese Widerstände sind abhängig vom Reifenmaterial, dem Raddurchmesser, der Fahrwegbeschaffenheit, dem Lagerelement und der Belastung. Je größer der Raddurchmesser, umso geringer der Rollwiderstand. Räder mit Polyamid- und Polyurethan-Laufflächen haben auf ebenen Böden den geringsten Anfahr- und Rollwiderstand.

Die Einsatzart und -dauer von Rollen und Rädern bestimmen im Wesentlichen die Wahl des Rades, der Lenkgabel und des Radbelages. Aufgrund der unterschiedlichsten Einsatz- und Umweltbedingungen gibt es kein einfaches Patentrezept für die Auswahl von geeigneten Rollen und Rädern.

Die Schwenklagerungen sind konstruktiv nach den Belastungen und Anforderungen der Lenkrollen ausgerichtet. Die technische Beschreibung der jeweiligen Lagerung ist der entsprechenden Lenkrolle im Tabellenteil zugeordnet.